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Maximilianskirche

"Maxkirche"

Die Existenz einer Maximilianskirche oder –kapelle ist erstmals im Jahr 1519 urkundlich belegt. Auf dem Wappenkalender des Deutschen Ordens von 1719 ist der Vorgängerbau dargestellt, ein gedrungenes, relativ schlichtes Gebäude mit einem nach Westen gerichteten Turm.

Unter Landkomtur von Hornstein wurde 1733 mit dem Neubau der Kirche nach Plänen von Joseph Roth begonnen. 1734 wurde die Kirche geweiht.

Der Grundriss ist ebenso wie der übrige Außenbau einfach: rechteckiges, dreiachsiges Langhaus, eingezogener, einachsiger Chor, gerade Spiegeldecken. Von besonderer Bedeutung ist die originale, nicht durch Restaurierungen verdorbene Ausstattung der Erbauungszeit. Die Deckenfresken zeigen im Langhaus drei Allegorien des Themas „Glaube-Liebe-Hoffnung“ und werden der Werkstatt des Augsburgers Johann Georg Bergmüller zugeschrieben. Im Chor trägt ein Engel Schwert und Lorbeerkranz, die Attribute des Hl. Maximilian. Die Seitenaltäre wurden von der alten Kirche übernommen und stammen aus dem 17. Jahrhundert, links der Hl. Wendelin, rechts die Hl. Familie. Im zweisäuligen Hochaltar erhebt sich die Holzplastik einer Madonna.

Kommt man auf dem Fußweg von Ellingen durch die mit dichten Bäumen bestandene Allee zur Maxkirche, so beeindruckt eine fast lebensgroße Kreuzigungsgruppe den Besucher. In einer Wandnische des kapellenartig vorgelagerten Anbaus prägt sie die der Stadt und dem Schloss zugewandte Schaufront. Eine lateinische Inschrift mahnt zum Gebet:

Gehest am Kreuz des Herrn du vorüber,

verehr’ es in Demut.

Doch nicht dem Abbild, nein,

Anbetung widme dem Urbild.

 

Bitte beachten Sie die geänderten Gottesdienstzeiten im Monat August.

In der Zeit vom 31.07. – 28.08.2022 finden an den Werktagen keine hl. Messen, kein Rosenkranz, keine Beichtgelegenheit und keine Krankenkommunion statt.

Das Pfarramt Ellingen hat normal geöffnet von Dienstag bis Freitag von 8.00 – 12.00 Uhr.

In dringenden seelsorgerlichen Fällen wenden Sie sich bitte an das katholische Pfarramt

in Weißenburg, Tel. 09141/8586-0.

 

Liebe Pfarrfamilie!      

Ich wünsche Ihnen von Herzen einen schönen Urlaub, sei es zuhause oder auch an anderen schönen Orten. Ich höre sehr oft, dass Urlauber gerne die Kirchen in ihren Urlaubsorten besuchen. Anhand der Schönheit der Gotteshäuser, aber auch der Natur können wir die Schönheit Gottes, des Schöpfers erahnen. Ich werde gerne wieder meinen Urlaub unterbrechen, um zum Hochfest Mariä Himmelfahrt da zu sein. Ich würde mich freuen, wenn wir wieder eine große Schar von Gläubigen bilden. Von Herzen wünsche ich allen gesegnete und erholsame Urlaubstage und danke meinen Mitbrüdern für die Vertretung bei den heiligen Messen.    

Ihr Stadtpfarrer Dr. Thomas Stübinger, Domvikar