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Ökumenischer Pilgerweg Eichstätt - Heidenheim

 

Gemeinsam Pilgern auf den Spuren des Glaubens

Mit dem Kloster Heidenheim haben wir die Wiege des Christentums in Franken stehen. In unserer Nähe sind zahlreiche Spuren des Glaubens aus 14 Jahrhunderten zu finden. Zusammen wollen wir auf dem Ökumenischen Pilgerweg von Heidenheim nach Eichstätt in Etappen, jedes Jahr auf einer bestimmten Strecke in die Fußstapfen unserer Vorfahren im Glauben treten. Um Schritt für Schritt Körper und Geist in Einklang bringen. Dabei können wir unsere Gegend aus einer neuen Perspektive entdecken.

 

Bericht zur vierten Etappe

von Bieswang nach Eichstätt am 16.9.2017

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Die katholische und evangelische Kirchengemeinde Ellingens hatten gemeinsam zur vierten und letzten Etappe auf dem Pilgerweg von Heidenheim nach Eichstätt eingeladen. Die diesjährige Route von etwa 15 Kilometern führte von Bieswang bis zum Ziel, dem Grab des Hl. Willibald im Dom zu Eichstätt. Morgens traf sich vor der Stadtpfarrkirche St. Georg eine kleine  aber feine Gruppe, die von Domvikar Dr.  Stübinger  mit dem Reisesegen verabschiedet wurde. Er und Frau Doris Goth, die den sich im Urlaub befindlichen Pfarrer Roland Knöll vertrat, hatten die Route vorher genau erkundet  und führten die Wanderer sicher ans Ziel. In Fahrgemeinschaften  fuhr man zunächst nach Bieswang, von wo aus man die Pilgerwanderung begann. Heuer herrschte anfangs nur  leichter Nieselregen, der die Pilgernden kaum behinderte. Gut ausgerüstet bewegte sich die Gruppe bei frischer Luft durch die herrliche Landschaft auf Schernfeld zu. Immer wieder hielt man Statio an Kapellen oder an Wegkreuzen und hörte Wissenswertes aus dem Leben des hl. Willibald  und auch andere besinnliche Texte und Gebete. Nach einem Besuch der Kirche von Schernfeld  kehrten alle um die Mittagszeit in einem Gasthaus ein, um sich dort zu stärken und ein wenig auszuruhen. Am Nachmittag besserte sich das Wetter zusehends und es wurde sogar sonnig. Die Wanderung auf den Höhen über dem Altmühltal war deswegen jetzt  besonders  eindrucksvoll und reizvoll. Schon etwas müde erreichten die Pilger dann am späten Nachmittag den Eichstätter Dom, wo sie in einer  Andacht  nochmals über das Leben des Hl. Willibald reflektierten und gemeinsam beteten. Domvikar Dr. Stübinger wies schließlich noch auf einige markante Sehenswürdigkeiten im Dom hin und gab dazu Erklärungen. Letztes Ziel war dann die Schutzengelkirche.  Dort erklärte der Organist Dr. Stübinger  den Aufbau und die Funktion der mächtigen Orgel. Am Schluss gab er noch eine Kostprobe, indem er dieses königliche Instrument auf vielfältige Weise erklingen ließ. Nach einer kleinen Stärkung in einem Eichstätter Cafe machten sich die Teilnehmer wieder auf den Heimweg. Den ganzen Tag verbrachten die  Mitglieder der katholischen und evangelischen Kirche Ellingens  im herzlichen Einvernehmen miteinander und man beschloss, auch in den nächsten Jahren wieder gemeinsame ökumenische Pilgerwanderungen zu unternehmen.

 

 

Bericht zur dritten Etappe

von Schambach nach Bieswang am 18.9.2016

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Nach einem früh angesetzten Gottesdienst am Sonntagmorgen brachen etwa 20  Teilnehmer zur dritten Etappe der Pilgerwanderung von Heidenheim nach Eichstätt auf. Heuer waren die etwa 14 Kilometer  von Schambach bis nach Bieswang  zu bewältigen. Die Begeisterung der Pilger wurde nicht getrübt durch einen Regenguss am Anfang, der kurz vor der Gundhildiskapelle einsetzte. Dort, wie später noch an mehreren markanten Stellen des Weges, hielten Pfarrer Roland Knöll und Domvikar Dr. Thomas Stübinger abwechselnd eine kurze Statio zur Besinnung mit Gebeten, Liedern und religiösen  Texten. Nachdem man sich im Gasthof „Schneck“ in Suffersheim gestärkt hatte, ging es weiter auf  dem langen und doch ziemlich beschwerlichen Weg nach Bieswang. Auf dem langen Marsch kamen alle Teilnehmer  miteinander ins Gespräch und es herrschte  eine frohe und harmonische Stimmung, die die Mitglieder beider Konfessionen noch enger zusammenrücken ließ. Auf dem Weg verloren zwei der Teilnehmer ihre Schuhsohlen, setzten ihren Weg aber trotzdem unbeirrt fort. Für das nächste Jahr ist dann die letzte Etappe des Pilgerweges von Bieswang bis nach Eichstätt geplant, an der sich die meisten der Teilnehmer wieder beteiligen wollen.

 

Bericht zur zweiten Etappe:

21.000 Schritte gemeinsam unterwegs....

 

.......waren wir auf der zweiten Etappe des ökumenischen Pilgerwegs, der uns in diesem Jahr von Markt Berolzheim nach Schambach führte.

 

Nach der Erfahrung des vergangenen Jahres waren wir diesmal für alle Wetterlagen gut gerüstet und so konnte uns auch der bewölkte Himmel nicht schrecken, unseren Weg auf den „Buchleiten“ oberhalb von Markt Berolzheim nach einem geistlichen Impuls zu starten. Selbst bei trübem Wetter genossen wir von dort noch einen herrlichen Blick über das Altmühltal und die üppig behangenen Apfelbäume am Hang- wobei wir die Früchte natürlich auch genossen!

 

 

Die Beschilderung anfangs unseres Weges können wir als ausbaufähig betrachten und so kam es, dass wir eine kleine, unfreiwillige, aber durchaus sehr interessante Schleife über Falbenthal drehten, bevor wir nach Wettelsheim zur dortigen Friedhofskirche gelangten.

 

Nach der wirklich lohnenswerten Besichtigung dieser alten St. Martinskirche, Gebet und  Gesang, führte uns der nun wirklich gut beschilderte Weg weiter zu unserem Mittagsrastplatz, dem Wettelsheimer Keller.

 

Frisch gestärkt wanderten wir von dort über Gstadt zum Nagelberg, wo wir die Gelegenheit nutzten, den dortigen Kriegsgräberfriedhof in Ruhe kennenzulernen.

 

Weiter am Nagelberg entlang fanden wir uns plötzlich vor einer Wanderweg-Umleitung wieder! Ja- Sie lesen richtig! Unser ökumenischer Pilgerweg muss zur Zeit wegen der Straßenbauarbeiten an der Bundesstraße umgeleitet werden.

 

Wir ließen uns aber auch davon nicht aufhalten und setzten, um nicht wieder eine unfreiwillige Schleife zu drehen, unseren geplanten Weg fort, wobei wir Hindernisse auf dem Weg -so wie es im Leben sonst auch sein sollte- in ökumenischer Verbundenheit und mit viel Spaß gemeinsam lösten! (Für nähere Informationen bitte an die Teilnehmer wenden)

 

Am Ziel in Schambach angelangt und bei einem guten Kaffee in den Brotzeitstub´n konnten wir als Fazit festhalten:

 

Es war ein wunderschöner Weg und die gemeinsame Zeit eine Bereicherung! Nicht nur 21.000 gegangene Schritte, sondern auch viele intensive, gute Gespräche, schöne Impulse und diesmal nur zwei Tropfen Regen lassen uns jetzt schon auf die nächste Etappe im Herbst 2016 freuen!

 

 

Ökumenischer Pilgerweg in der Diözese Eichstätt